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Rede zum Streikhaus anlässlich des 8. März

Das Streikhaus hat viele Räume, wie auch unsere feministische Bewegung und für
feministische und queere Gemeinsamkeiten gegen das Patriarchat!

Als Zwischennutzung ist das Haus in Augen der Regierenden allerdings ein Raum
mehr, der der Gentrifizierungslogik unterliegt und mit dem sie Kapital und Profit vor
das Wohl der Anwohner*innen stellen. Feministischen Raum schaffen wir selbst, in
den Köpfen und auf den Strassen! Dort regieren patriarchaler Sichterheitswahn, der
kontrollierte, exklusive und sexistische statt freie Räume schafft. Polizeiliche
Kontrolle wie die gestrige Beobachtung durch Zivilbullen (die wir selbstverständlich
lautstark in die Ferne verjagt haben!!), permanente Überwachung und die
rassistische Praxis des racial profiling verurteilen wir! Feministischen Freiraum
erkämpfen wir und im Streikhaus und überall! Das Streikhaus ist unser Verstärker,
gibt uns Raum für Austausch, Zusammenhalt! Ein Ort an dem wir Banden bilden!

Heute ist das Streikhaus im Haustreik!

Wir bestreiken Hausarbeit und die patriarchale Ordnung, die auf
geschlechterbezogener Arbeitsteilung beruht, in der Ausbeutung und Sexismus
Normalität sind. Wir streiken, weil es zu wenige Frauenhäuser gibt, die FLINT und
ihre Kinder vor männlicher Gewalt schützen! Wir streiken, weil Raum zugleich Macht
bedeutet und wir Herrschaftsverhältnisse satt haben!
Deshalb schaffen wir uns Alltag auf den Strassen, in den Wohnungen, am
Arbeitsplatz feministischen Raum! Schliesst euch an! Wir wollen mit euch Banden
bilden!

Das Haus und die feministische Bewegung sind offen für neugierige Frauen*, Inter-,
Non-Binary und Transpersonen, die Neues wagen und altes hinter sich lassen
wollen, kommt vorbei und kämpft mit. Für eine feministische Zukunft für alle!